Hexagon unterstützt CAM-Kunden mit WORKNC im Werkzeug- und Formenbau mit ‘fertigungsgerechter’ CAD-Anwendung

13. Juli 2021

Die Manufacturing Intelligence division von Hexagon stellt allen Werkzeug- und Formenherstellern, die Nutzer der Computer-Aided-Manufacturing (CAM) Software WORKNC sind, seine leistungsstarke Software für die Modellvorbereitung bereit. Produktionsabläufe aller beliebigen Computer-Aided-Design (CAD) Modellformate lassen sich so in CAM-Anwendungen integrieren, sodass Teile effizienter und ohne teure Fehler bearbeitet werden können.

Der Übergang von der Konstruktion zur Produktion kann sich ohne die geeigneten Werkzeuge zur effizienten Erstellung von Volumenmodellen für die Fertigung verzögern und so die Profitabilität negativ beeinflussen. Dank der robusten mit allen Funktionen ausgestatteten CAD-Anwendung DESIGNER Companion, die Hexagon WORKNC-Kunden zur Verfügung stellt, ist es nun wesentlich einfacher, beliebige Formen oder Werkzeuge für die maschinelle Bearbeitung vorzubereiten. Gleichzeitig vereinfacht sie die Arbeit mit einer Vielzahl von Dateitypen aus verschiedenen in der Branche verwendeten CAD-Tools, die bisher eine Herausforderung darstellte. Da die Software über spezielle für die Formen- und Werkzeugkonstruktion vorkonfigurierte Funktionen verfügt, vereinfacht der daraus resultierende Arbeitsablauf die Vorbereitung von realisierbaren und für die effiziente Fertigung optimierten Modellen erheblich.

Dank des umfassenden Zugriffs auf die CAD-Vorbereitung beschleunigt sich die produktionsvorbereitende Reparatur fehlender Flächen, die Flächenerstellung sowie das Verschließen von Bohrungen und Taschen. Zudem bietet die Software direkte Modellierungsfunktionen, die einfacher, intuitiver und weniger einschränkend sind als die traditionelle parametrische Modellierung. Anwender können auch einen hybriden Konstruktionsansatz wählen, der Flächen- und Volumenelemente durch direkte Modellierungstechniken kombiniert. Fertige Volumenmodelle lassen sich direkt aus DESIGNER an WORKNC senden. Der integrierte Arbeitsablauf spart den Anwendern Zeit, indem er die automatische Zuweisung der richtigen Modelle als Rohteil und Teil gewährleistet. 

„Wir ermöglichen jedem Fertigungsbetrieb den vorkonfigurierten Zugriff auf leistungsstarke Arbeitsabläufe für den Werkzeug- und Formenbau. Somit steht Fachkräften alles zur Verfügung, um nicht nur die Herstellbarkeit der Teile zu gewährleisten, sondern auch dafür zu sorgen, dass die Teile entsprechend der Konstruktionsabsicht bearbeitet und so effizient wie möglich gefertigt werden“, erklärt Markt- und Produktmanager Miguel Johann. „Der umfassende CAD-Zugriff vereinfacht den oftmals mühsamen Prozess der Vorbereitung von Modellen für die Produktion, während die Übertragung fertiger Designs  in die CAM-Software mit nur einem Klick den Gesamtprozess noch weiter beschleunigt.”

Ist ein Modell vorbereitet, lässt sich dank der Weiterentwicklungen der Programmierfunktionen von WORKNC nicht nur der Zeitaufwand für die Berechnung der Werkzeugwege reduzieren. Auch die Zykluszeiten verkürzen sich aufgrund schnellerer und effizienterer Codes. Bei der Verwendung eines spiralförmigen Werkzeugwegs unterstützt die 3-Achs-Parallel-Schlichtstrategie der Software die Werkzeugweganpassungen für alle Werkzeugformen, unter anderem für Linsen- und Tonnenfräser sowie für alle anderen Kreissegmentfräser. Im Durchschnitt lassen sich mit dieser Strategie Werkzeugwege für das Schlichen „Z-Konstant“ vier mal schneller berechnen als mit den früheren Versionen der Software.

Im Mittelpunkt der Neuentwicklungen in WORKNC stehen neue Bearbeitungsstrategien mit der Advanced-Toolform-Technologie, die zugunsten einer erhöhten Effizienz das Programmieren mit allen beliebigen Werkzeugformen unterstützt. Neue Strategien, wie 5-Achs-Offset-Fräsen, 5-Achs-Schlichten Parallel sowie 5-Achs-Kurvenverlauf, stehen für die Erzeugung schneller, zuverlässiger Werkzeugwege mit Tonnen- und Linsenfräsern sowie anderen benutzerdefinierten Werkzeugformen zur Verfügung, die eine deutlich verbesserte Oberflächengüte bei reduzierten Zykluszeiten liefern. 

Die Restmaterialbearbeitung mit Advanced Toolform beschleunigt und präzisiert das Schlichten des Restmaterials, da sich jede beliebige Werkzeugform auswählen lässt. Diese Nachbearbeitungsstrategie ermöglicht es dem Anwender, das nach einer ersten Schruppbearbeitung verbleibende Material automatisch mit immer kleineren Werkzeugen in nachfolgenden Schrupp- und Schlichtvorgängen zu bearbeiten. Dies ermöglicht eine präzisere Erkennung des Restmaterials, selbst wenn in vorangegangenen Bearbeitungsschritten Kreissegmentfräser oder Glättungsradiusparameter zum Einsatz kamen oder angestellt gearbeitet wurde. Die Berechnung des Werkzeugwegs erfolgt nun auch drei Mal schneller als in früheren Versionen der Software, wenn das aktualisierte 3D-Rohteil als Referenz verwendet wird.

Darüber hinaus bietet WORKNC die neueste ‚Tangential zur Kurve‘-Technologie mit robusten Werkzeugen für die Kompensation des Werkzeugradius für die Drahtmodellbearbeitung. Dank der ‚Tangential zur Kurve‘-Strategie lassen sich die Parameter für die Werkzeugradiuskompensation verwalten. Mithilfe der Parameter können Einstellungen bezüglich des Werkzeugverschleißes direkt an der Werkzeugmaschinensteuerung vorgenommen werden, ohne dass die CAM-Abteilung zur Programmierung hinzugezogen werden muss. 

Für verbesserte Simulations- und Verifizierungsfunktionen erweitert das aktuelle Release von WORKNC auch die Integration von Arbeitsabläufen mit NCSIMUL, Hexagons Software für die Maschinensimulation. NC-Codes sowie Verbindungen für von WORKNC erzeugte Werkzeugwege sind problemlos in NCSIMUL importierbar. So lässt sich der Fertigungsprozess auf dem gewünschten Maschinentyp simulieren und für die optimale, risikofreie Fertigung validieren.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte https://de.worknc.com/

 

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Global Media Relations and Analyst Relations Manager
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