IoT-Technologie trifft auf höchste Präzision

Zeno Tech - Japan

Das Unternehmen Zeno Tech hat seinen Sitz in einem ruhigen Teil von Okayama im Südosten Japans. Ursprünglich als Abteilung für Formenbau der Xeno Tool Co., Ltd. im Juni 1974 gegründet, wurde diese im Jahr 1991 als eigenständiges Unternehmen ausgegliedert. Heute ist Zeno Tech spezialisiert auf pulvermetallurgische Werkzeuge, Matrizen zur Präzisionskaltumformung sowie Präzisionswerkzeuge. Das hausinterne Produktionssystem mit verschiedenen Bearbeitungs-, Wärmebehandlungs- und Veredelungsverfahren ermöglicht es dem Unternehmen, Hochpräzisionswerkzeuge mit hoher Genauigkeit herzustellen. Die anspruchsvollen Kunden des Unternehmens kommen vor allem aus der Automobil-, Unterhaltungselektronik- oder Landmaschinenindustrie. Ferner ist Zeno Tech bekannt für seine komplex geformten Präzisionsteile, wie sie z. B. in verschiedenen Teilen von Ölpumpen, Riemenscheiben, Kupplungen und Getrieben zum Einsatz kommen.

Das Unternehmen erbringt seine Dienstleistungen nicht nur für inländische Kunden, sondern auch für japanische und lokale Produktionsunternehmen in China, Südostasien und  Indien. Neben der Bereitstellung von Werkzeug- und Formentechnologie unterstützt Zeno seine Kunden auch vor Ort in den Werken bei der Lösung verschiedener Probleme im Schmiedeprozess.

Auch beim Prototyping neuer Produkte geht Zeno auf die Bedürfnisse seiner Kunden ein: Das Unternehmen verfügt über zwei mechanische Pressen zur Kaltumformung. Verschiedene Arten von Produktentwicklungen werden ebenfalls unterstützt, da entsprechende Ausrüstung zur Verfügung steht, wie z. B. eine Hydraulikeinheit, geschlossene Werkzeugsätze oder ein Wärmeofen. 

Zeno lebt Industrie 4.0 bereits: Die Arbeitsplätze sind über ein Netzwerk miteinander verbunden, sodass Echtzeitinformationen über verschiedene Bereiche, einschließlich Auftragslage und Arbeitsfortschritt, jederzeit abgerufen werden können. Dadurch kann das Unternehmen schnell auf Kundenwünsche reagieren. Zeno lebt die Tradition des „Monozukuri“, das „Sachenmachen“, und die damit verbundene Einstellung, möglichst perfekte Dinge zu produzieren und Kundenerwartungen zu übertreffen. So werden Werkzeuge und Formen mit Überzeugung und Vertrauen an Kunden geliefert. Selbst an Standorten in Übersee kann dank der konzernweit eingesetzten IoT-Technologie die gleiche japanische Qualität erreicht werden. Eine Voraussetzung für die Lieferung hochwertiger Werkzeuge ist der Einsatz von verschiedenen Hochpräzisionsmessinstrumenten in der Qualitätssicherung. 

Sowohl Teile als auch Kundenanforderungen werden jedoch immer komplexer, sodass auch die Qualitätssicherung flexibler gestaltet werden muss. „Messungen von nicht sichtbaren Bereichen waren mit unseren traditionellen Messgeräten nicht möglich. Wir wussten, dass einer unserer Lieferanten eine Scanlösung anbietet. Diese hatten wir uns als erste Lösung vorgestellt“, so Mr. Kawata. 

Der Qualitätsmanager zählte zu den Besuchern der Messe JIMTOF im Jahr 2016, wo ihn sein Weg auch zum Messestand von Hexagon Manufacturing Intelligence führte. Nach einem Gespräch mit dem Hexagon-Vertriebsmitarbeiter hatte er sehr schnell ein gutes Gefühl in Bezug auf die verschiedenen Technologien und das Wissen des Unternehmens.

„Der Hexagon-Vertriebsmitarbeiter verstand schnell, was wir brauchten, und setzte sich mit uns in Verbindung, um innerhalb kürzester Zeit ein Angebot für einen PrimeScan zu erstellen. Ihr Wettbewerber zeigte sich weniger kompetent, als es darum ging, die Technologie seines Produktes zu erklären. Darüber hinaus war er auch sehr langsam mit seiner Antwort und nicht engagiert. So etwas erwarten wir nicht von unseren Lieferanten.”

Die Entscheidung fiel auf zwei PrimeScan-3D-Scaneinheiten, die nach den individuellen Bedürfnissen von Zeno konfiguriert wurden: eine Einheit mit 50-Millimeter-Messfeld für Kleinteile und eine mit 125-Millimeter-Messfeld für größere Teile. Diese sind jetzt fest auf einem Ständer installiert und kommen mit einem Drehtisch für das Werkteil zum Einsatz.

Die hohe Lichtleistung und die beste Projektionsqualität der Streifenprojektionstechnologie des PrimeScan ermöglichen es dem Unternehmen, die Qualitätsprüfung durchzuführen und eine vollständige Prüfung aller Teile vor der Kundenauslieferung sicherzustellen. Die hochauflösende Sensorik der Geräte bietet maximalen Detaillierungsgrad, wodurch es nicht mehr zu Beanstandungen kommt. Wird ein Fehler gefunden, kann dieser sofort in den dreidimensionalen Modellen korrigiert werden.
Wir waren sehr zufrieden über unseren ersten Kontakt mit Hexagon und so geht es jetzt auch weiter.Die Kunden von Zeno waren sehr aufgeschlossen für die neuen Qualitätsberichte auf Basis der Photogrammetrie-Technologie und zeigten sogar ein gewisses Interesse an ihr. „Diese neue, moderne Technologie verschafft uns eine führende Rolle, die wir nur begrüßen können. Wir werden in Kürze die gesamte Dokumentation mit den neuen Scannern aktualisieren.“

Das Unternehmen aus Okayama hat auch die Software OptoCat integriert, die mit ihren maßgeschneiderten Algorithmen zur schnellen Erstellung von hochpräzisen Punktwolken für Messverfahren eingesetzt wird. Zeno schätzt die Einfachheit und die Benutzerfreundlichkeit der Software. „Jeder kann sie verwenden. Sie ist sehr intuitiv und die Bedienung sehr angenehm“, erklärt Kawata.


Case Study: Zeno Tech - Japan

PrimeScan

Ein Streifenlichtscanner der Einstiegsklasse für die hochpräzise 3D-Digitalisierung industrieller Komponenten mit einer Reihe von Konfigurationsoptionen.

HxGN LIVE

HxGN LIVE, die jährliche Konferenz von Hexagon, bietet inspirierende Vorträge, unbegrenzte Networking-Möglichkeiten und neueste Technologien.

Case Study: Zeno Tech - Japan