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Einsatz von KMG zur Verzahnungsmessung

Welche Vorteile bringt der Einsatz eines KMG bei der Verzahnungsmessung, und welche Arten von Zahnrädern sind für die Inspektion mit KMG geeignet?

Die Inspektion von Zahnrädern war schon immer ein ganz besonders komplexes Thema. Angesichts der für die Zahnradgeometrie erforderlichen sehr speziellen Berechnungen waren selbst erfahrene Messtechniker nicht in der Lage, Inspektionen auf dieser Grundlage durchzuführen. Die einzige Möglichkeit, Fertigungsfehler aufzudecken, war der Einsatz sehr teurer Spezialsysteme zur Verzahnungsmessung. Seit es möglich ist, Verzahnungsmessungen mit einem KMG – einem wesentlich flexibleren und vergleichsweise kostengünstigen Hilfsmittel – zu automatisieren, können heute praktisch alle Unternehmen, die Bedarf haben, solche Messungen selbst vornehmen. Ein weiterer Vorteil ist der Umstand, dass viele Betriebe ohnehin über ein automatisches KMG verfügen, sodass die Messung von Verzahnungen nur eine neue Anwendung für ein bereits vorhandenes Gerät ist. Die Global Produktreihe von Brown & Sharpe eignet sich ideal für die Nutzung mit PC-DMIS Gear, dem Softwaremodul zur Verzahnungsmessung. Bestimmte Arten von Zahnrädern können zudem mit einem automatischen optischen Messsystem wie der Optiv Produktlinie von Hexagon Manufacturing Intelligence – ebenfalls in Verbindung mit PC-DMIS Gear – vermessen werden.

Verzahnungsmessungen mit KMG
Die PC-DMIS Gear Messsoftware ist zur Inspektion unterschiedlicher Arten von Zahnrädern geeignet, darunter gerad- und schrägverzahnte Stirnräder sowie gerad- und bogenverzahnte Kegelräder. Für jedes dieser Zahnräder existieren eigene Definitionen, Algorithmen, Inspektionsanforderungen und Grafiken für Messprotokolle. Die PC-DMIS Messsoftware ist auf alles vorbereitet. Zahnräder lassen sich genau wie herkömmliche Werkstücke aufspannen, ausrichten und mit dem KMG auf der Arbeitsfläche prüfen. Zur Inspektion können normale taktile Sensoren, analoge scannende Sensoren und für bestimmte Zahnradtypen potenziell sogar optische Sensoren eingesetzt werden. Dies erlaubt die Prüfung ohne aufwendige Vorrichtungen, Hardware oder Sensoren.

Die Software bietet eine leicht verständliche Benutzeroberfläche mit einfacher Eingabe der spezifischen Merkmale des jeweils zu messenden Zahnrads (z. B. Anzahl der Zähne, Teilkreisdurchmesser, Steigungswinkel usw.). Nach der Eingabe dieser Daten folgt ein kurzer Ausrichtvorgang. Anschließend wird das Zahnrad automatisch geprüft und binnen weniger Minuten ein Messprotokoll erstellt. Die Software erlaubt auch die Beschränkung der Prüfung auf bestimmte Teile der Geometrie und kann bei einem beschädigten Zahnrad sogar Zähne überspringen. PC-DMIS Gear leistet einen wichtigen Beitrag dazu, Verzahnungsmessungen für viele Kunden zu einem Bruchteil der früher üblichen Kosten verfügbar zu machen.

 

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