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Qualitätssicherung von Dentalimplantaten

Multisensor-Messung zur überprüfung von Medizinischen Standards

Hersteller von Dentalimplantaten sehen sichmit hohen Qualitätsstandards und strengen regulatorischen Anforderungen bezüglich der Sicherheit ihrer Erzeugnisse konfrontiert.Während der Fertigung müssen an jedem Implantatkleinste Toleranzen prozesssicher geprüft werden.Zusätzlich wird vor dem Hintergrund der Produkthaftung die lückenlose Dokumentation der produktionsrelevanten Prozessschritte gefordert. Dies erweitert den Anforderungskatalog an die eingesetzte Messtechnik um die manipulationssichere Messergebnisdokumentation.

Mehrteilige, enossale Zahnimplantate bestehen aus drei Komponenten. Der Implantatkörper dient als Zahnwurzelersatz und wird über ein Gewinde fest im Kieferknochen verankert. Der Implantataufbau (Abutment) fungiert als Verbindungsglied zwischen dem Implantatkörper und dem eigentlichen Zahnersatz (z.B. Krone, Brücke, usw.). Eine Fixierschraube sorgt für die kraftschlüssige Verbindung des Abutments zum Innenkonus des Implantatkörpers.Auf dem Abutment wird der Zahnersatz entweder aufgeschraubt oder fest zementiert.

Präzision ist der Schlüssel für Zuverlässigkeit
Die Fertigungspräzision bestimmt die Passgenauigkeit und langfristige Stabilität des Implantatsystems. Dabei kommt der Innenverbindung zwischenImplantatkörper und Abutment eine besondere Bedeutung zu. Kennzeichnend für das Verbindungsdesign sind der konische Dichtsitz zwischen beiden Implantat-Komponenten sowie ein tiefliegender Sechskant als Verdrehsicherung.

Das Koordinatenmessgerät Optiv Performance 443 von Hexagon Manufacturing Intelligence bietet bei der Lösung der Messaufgabe wirtschaftliche und prozesstechnische Vorteile. Die eng tolerierten Geometrien und Formmerkmale an der prothetischen Schnittstelle können mit hoher Auflösung gemessenwerden. Kundenspezifisch konstruierte Aufspannvorrichtungen sorgen für die wiederholgenaue und stabile Fixierung der Werkstücke bei der Messung.

Zuverlässiger und optimierter Messprozess
Die Formabweichung am Außenkonus des Abutments und am Innenkonus des Implantatkörpers wird mittels taktilem Scan bestimmt. Ebenheit bzw. Flächenformabweichung am inneren Sechskant des Implantatkörpers werden ebenfalls taktil geprüft. Die Schlüsselweite des inneren Sechskants des Implantatkörpers und der äußere Konuswinkeldes Abutments werden optisch gemessen. Dadurch wird die Geschwindigkeit des Prüfprozesses insgesamt optimiert.Die Optiv Performance 443 bietet darüber hinaus die Möglichkeit der manipulationssicheren elektronischen Dokumentation des gesamten Prüfprozesses. Messprotokolle werden automatisiert erstellt und mit einem hohen Maß an Datensicherheit archiviert. Sie müssen nicht mehr ausgedruckt und in Papierform aufbewahrt werden. Dies erhöht die Prozesssicherheit und gewährleistet, wie von internationalen Regulierungsbehörden gefordert, die lückenlose Rückverfolgbarkeit jedes einzelnen Implantats.

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