Ausrichtung einer Kurbelwelle auf einem KMG

crankshaft-photo Manchmal kann die Ausrichtung von Kurbelwellen für Verbrennungsmotoren auf einem Koordinatenmessgerät recht knifflig sein, da es sich bei einer Kurbelwelle im Grunde um eine Aneinanderreihung von Zylindern handelt. Das nachstehend beschriebene Verfahren erläutert die Ausrichtung einer Kurbelwelle für die Inspektion auf einem KMG wie dem Global Advantage.
Die Kurbelwelle wird annähernd parallel zur Y-Achse des KMG (von vorne nach hinten) auf dem KMG angebracht. In diesem Beispiel dient der Hubzapfen eines Pleuels als Referenz.
 
Räumliche Ausrichtung
1. Die Lagerzapfen vorne und hinten werden als Kreise gemessen. Dazu wird vorläufig auf die KMG-Arbeitsebene (ZX) oder eine gemessene Stirnseite des Werkstücks zurückgegriffen.
2. Erstellen Sie eine 3D-Achsenlinie zwischen den beiden Kreisen.
3. Richten Sie die Achse des KMG an dieser 3D-Achsenlinie aus (zum Beispiel +Y).
 

Rotation
1. Messen Sie den obersten Zapfen als Kreis. Weil wir bereits eine Ausrichtung vorgenommen haben, können wir nun die aktuelle Ebene ZX verwenden.
2. Erstellen Sie eine Linie von der 3D-Achsenlinie zum Kreis.
3. Drehen Sie +Z um +Y, bis eine Position (in der Ebene ZX) parallel zur oben erstellten 3D-Achse erreicht ist.

Nullpunkt (Translation)
1. Setzen Sie für die 3D-Achse, an der +Y ausgerichtet ist, X = 0.
2. Setzen Sie für die 3D-Achse, an der +Y ausgerichtet ist, Z = 0.
3. Um Y = 0 zu setzen, wird ein Element zur Fixierung der Translation benötigt. In diesem Beispiel messen wir eine Ebene auf einem der Wellenabsätze und erstellen einen Schnittpunkt zwischen der 3D-Achsenlinie und der Ebene. Setzen Sie an diesem Punkt Y = 0.
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